Auswertungen

GBP Ergebnisbericht: Juli 2021:

Kostenflexibilität und Krisenreaktionen von Unternehmen in Deutschland

Die Sorge ist berechtigt, dass Unternehmen mit hohem Kostendruck während der Krise durch drastische, die Substanz angreifende Sparmaßnahmen ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit verlieren. So zeigen unsere Daten, dass Betriebe mit geringer Kostenflexibilität trotz der staatlichen Hilfsmaßnahmen häufiger um ihre Existenz bangen und zukünftig weniger investieren wollen. Unterstützungsmaßnahmen sollten demnach die Kostenstrukturen der Betriebe noch direkter berücksichtigen, um gerecht und effektiv zu wirken.
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GBP Bericht: Bauindustrie Mai 2021:

Baugewerbe kommt besser durch die Corona-Krise

Im Vergleich zu anderen Industrien schneiden Unternehmen des Baugewerbes in wichtigen finanziellen Kennzahlen besser ab. Die wirtschaftlichen Einbußen bei Gewinn und Umsatz fallen bei diesen Unternehmen deutlich geringer aus als bei Unternehmen der anderen Industrien. Unternehmen des Baugewerbes erwarten dennoch ein geringeres BIP-Wachstum in 2021. Bei der Inanspruchnahme von staatlichen Maßnahmen gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Unternehmen des Baugewerbes und Unternehmen der anderen Industrien. Sowohl bei den nicht-steuerlichen als auch bei den steuerlichen Maßnahmen haben durchschnittlich deutlich weniger Unternehmen des Baugewerbes Hilfen beantragt oder erhalten. Auch berichten weniger Unternehmen des Baugewerbes von konkreten Hürden bei der Beantragung.
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GBP Ergebnisbericht März 2021:

Bundesländervergleich: Gewinneinbruch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geringer als im Bundesschnitt, Zufriedenheit nur im Mittelfeld

Die folgende Tabelle zeigt die Bundesländer nach der Stärke der von ansässigen Unternehmen berichteten Gewinnveränderung (vom Jahresende 2020 im Vergleich zum Vorjahr) sowie der Zufriedenheit dieser Unternehmen mit den staatlichen Maßnahmen während der Krise. Dabei zeigt sich, dass die Unternehmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit einem Gewinnrückgang von 16 Prozent bisher verhältnismäßig besser durch die Krise gekommen sind, als das in anderen Bundesländern der Fall ist; noch besser schneiden lediglich die Unternehmen aus Schleswig-Holstein, Brandenburg und Thüringen ab. Die Zufriedenheit mit den staatlichen Maßnahmen liegt dahingegen im Bundesvergleich nur im Mittelfeld. Der Grad der Zufriedenheit ist also nicht in erster Linie von den direkten wirtschaftlichen Einbußen der Unternehmen getrieben, sondern spiegelt deren allgemeine Zufriedenheit mit dem staatlichen Krisenmanagement wider.
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GBP Ergebnisbericht Feb 2021:

Der Lockdown im Januar: Gewinne und Umsätze sinken deutlich und Belastung wird bis Jahresende erwartet

Während sich Umsatz und Gewinn im Dezember stabil bei einem Rückgang von etwa 15% hielten, setzt in der ersten Januarhälfte, nach dem Bund-LänderBeschluss zur Verlängerung des harten Lockdowns, ein deutlicher Rückgang ein, der sich bis Monatsende fortsetzt. Ende Januar sehen Unternehmen in Deutschland ihren Umsatz- und Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr bei mehr als 20 %. Die gesamtwirtschaftlichen Erwartungen (BIP-Veränderung) liegen dabei über den gesamten Betrachtungszeitraum, auch im Januar, bei gleichbleibend niedrigen -5 %.
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GBP Ergebnisbericht Jan 2021:

Rückgang und Umverteilung von Unternehmensgewinnen trotz Staatshilfen

Das Jahr 2020 hat für die Unternehmen erhebliche Belastungen von Umsatz und Gewinn gebracht. Die Verschärfung des Lockdowns im Dezember hat insgesamt nur geringe zusätzliche Effekte gezeigt, dabei allerdings Gewinne innerhalb von Branchen umverteilt. In der zweiten Jahreshälfte ist die Zufriedenheit mit der Ausgestaltung der Staatshilfen leicht angestiegen. Durch die verbesserte Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen konnte zudem ein weiterer Gewinnrückgang aufgehalten werden. Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Unternehmensausfälle im Jahr 2021 hat sich allerdings gleichzeitig deutlich verschlechtert.
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GBP Ergebnisbericht Nov 2020:

Wer trägt die Last und wie wirken die staatlichen Hilfsmaßnahmen?

Fast 80% der Unternehmen haben eine zweite Welleder Corona-Krise erwartet und mit dieser Einschätzung Recht behalten. Die aktuellen wirtschaftlichen Einschränkungen treffen gerade diejenigen besonders stark, die bereits die Hauptlast während der ersten Welle zu tragen hatten. Umso wichtiger erscheinendie Ausgestaltung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen. Die 75%-Pauschale bei der Umsatzerstattung birgt die Gefahr, zumindest in wichtigen Branchen zu ungenau zu wirken. Von der Mehrwertsteuersenkung haben Verbraucher nur sehr eingeschränkt profitiert, für Unternehmenwiederum war siemit zusätzlichen Kosten verbunden.
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GBP Ergebnisbericht Sept 2020:
GBP Architekten und Ingeneurbüros Sept 2020:
Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Firmen in der Krise

Insgesamt haben zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland staatliche Hilfen in Anspruch genommen. Damit konnte eine erste Welle an Unternehmensinsolvenzen abgewendet werden. Allerdings erwarten vier von fünf Unternehmen eine zweite Welle und 50 % rechnen damit, dass sich die Einschränkungen der Krise noch mehr als ein weiteres Jahr negativ auf das wirtschaftliche Leben in Deutschland auswirken werden. Wenn es dazu kommt, könnten weitere Staatshilfen nötig werden.
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Wer trägt die Last und wie wirken die staatlichen Hilfsmaßnahmen?

51% der Architektur‐ und Ingenieurbüros in Deutschland staatliche Hilfen in Anspruch genommen. Damit konnte eine erste Welle an Unternehmensinsolvenzen abgewendet werden. Allerdings erwarten fast 80% der Unternehmen eine zweite Welle und 50% rechnen damit, dass sich die Einschränkungen der Krise noch mehr als ein weiteres Jahr negativ auf das wirtschaftliche Leben in Deutschland auswirken werden. Wenn es dazu kommt, könnten weitere Staatshilfen nötig werden.
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