Krieg im Nahen Osten belastet deutsche Unternehmen – Reserven schwinden, Steuersenkung hat Priorität

GBP-Monitor 2026, Ausgabe 2 – Die stillen Reserven deutscher Unternehmen schmelzen spürbar. Im Februar konnte noch rund jedes dritte Unternehmen durch gewinnmindernde Bilanzpolitik Reserven aufbauen – seither hat sich dieser Anteil halbiert. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Eskalation in Nahost. Steigende Energiepreise und gestörte Lieferketten erhöhen den Kostendruck für Unternehmen. Fast 70% der belasteten Unternehmen reagieren mit Preiserhöhungen, 35% planen Einschnitte bei Fixkosten, etwa durch Personalabbau. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung gegenüber der Politik: Als wichtigste strukturelle Reform fordern Unternehmen eine substanzielle Steuersenkung – sogar noch vor Energiekostenzuschüssen.

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