Ergebnisberichte

Die Auswertungen der Befragungen werden in regelmäßigen Abständen als Ergebnisberichte veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie einen kürzen Überblick über die Ergebnisse und Links zu den jeweiligen Berichten. Möchten Sie Exklusivberichte über neue Ergebnisse erhalten? Bitte senden Sie eine Anfrage an das German Business Panel Team: gbpinfo@mail.uni-mannheim.de

November 2021

Während der Koalitionsgespräche: Wirtschaftspolitische Forderungen der Unternehmen

November 2021 – Im Rahmen unserer Datenerhebung vom Oktober haben wir Unternehmer und Manager gebeten, eine Auswahl von wirtschaftspolitischen Themen, die während der aktuell geführten Koalitionsgespräche zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP besonders diskutiert werden, nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Wie häufig die einzelnen Themen aus Unternehmenssicht auf Rang 1 (= höchste Priorität), 2 und 3 genannt wurden, ist in der folgenden Tabelle dargestellt.

Monatsbericht November

Oktober 2021

Nach der Bundestagswahl: Präferierte Regierung aus Unternehmenssicht

Oktober 2021 – Im Rahmen unserer Datenerhebung im September haben wir Unternehmer und Manager befragt, welche Parteien aus Sicht ihrer Unternehmen an der Bundesregierung beteiligt sein sollten, um eine bestmögliche Wirtschaftspolitik umzusetzen. Die Ergebnisse der unternehmerischen Präferenzen zu den nach der Bundestagswahl noch realisierbaren Koalitionen (Ampel, Jamaika, Große Koalition) sind in der folgenden Grafik dargestellt.

Monatsbericht Oktober

September 2021

Trotz Aufwärtstrend sind deutsche Unternehmen mit der Wirtschaftspolitik weiterhin unzufrieden

September 2021 – Obwohl sich die wirtschaftliche Situation nach dem langen Lockdown im Frühjahr 2021 stark verbessert hat, bleibt die Lage im August über viele Branchen hinweg angespannt – das zeigt der Unternehmenstrend des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim. Unternehmen sind besonders unzufrieden mit der Wirtschaftspolitik der aktuellen Bundesregierung, zeigen die Antworten der 1.800 deutschen Unternehmen aus mehr als 80 Branchen. Die Corona-Politik wird ebenfalls kritisch bewertet – viele Unternehmen begreifen insbesondere Homeoffice und Digitalisierung jedoch auch als Chance.

Monatsbericht September

Juli 2021

Kostenflexibilität und Krisenreaktionen von Unternehmen in Deutschland

Die Sorge ist berechtigt, dass Unternehmen mit hohem Kostendruck während der Krise durch drastische, die Substanz angreifende Sparmaßnahmen ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit verlieren. So zeigen unsere Daten, dass Betriebe mit geringer Kostenflexibilität trotz der staatlichen Hilfsmaßnahmen häufiger um ihre Existenz bangen und zukünftig weniger investieren wollen. Unterstützungsmaßnahmen sollten demnach die Kostenstrukturen der Betriebe noch direkter berücksichtigen, um gerecht und effektiv zu wirken.

Ergebnisbericht Juli

Mai 2021

Wie Unternehmen des Baugewerbes die Corona-Krise bewerten

Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen stellt sich im Baugewerbe besser dar als in den anderen Industrien. Gleichzeitig haben die Unternehmen des Baugewerbes weniger staatliche Maßnahmen in Anspruch genommen. Zur Kompensation der Mehrbelastung greifen die meisten von ihnen auf eine Reduktion von Löhnen und Boni zurück. Innerhalb des Baugewerbes werden zwischen Ausbau- und Bauhauptgewerbe starke Unterschiede in der krisenbedingten Belastung deutlich. Dies betrifft die Erwartungen zur Umsatzentwicklung sowie die Inanspruchnahme staatlicher Maßnahmen.

Branchenbericht Bauwesen

März 2021

Wirtschaftsbefragung vor der Landtagswahl: Unternehmen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kommen in der Corona-Krise vergleichsweise gut weg

Unternehmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind mit einem Gewinnrückgang von 16 Prozent besser durch die Krise gekommen, als dies in den meisten anderen Bundesländern der Fall ist. Noch besser schneiden lediglich die Unternehmen aus Schleswig-Holstein (12 Prozent), Brandenburg (13 Prozent) und Thüringen (14 Prozent) ab. Schlusslichter sind das Saarland (22 Prozent) und Sachsen-Anhalt (25 Prozent). Die Zufriedenheit mit den staatlichen Maßnahmen liegt im Südwesten dagegen im Bundesvergleich nur im Mittelfeld.

Ergebnisbericht März

Februar 2021

Unternehmensgewinne gehen weiter zurück, Unzufriedenheit mit Staatshilfen steigt stark an

Die Entwicklung der Unternehmen in Deutschland ist während des zweiten Lockdowns seit Anfang Januar von einem deutlichen Rückgang der Unternehmensgewinne und einem gleichzeitigen Anstieg der Unzufriedenheit mit den staatlichen Maßnahmen gekennzeichnet. Die Unzufriedenheit ist besonders ausgeprägt unter den Unternehmen, die Verwaltungshürden bei der Inanspruchnahme von Staatshilfen oder einen Vertrauensverlust in vorherige politische Ankündigungen wahrnehmen.

Ergebnisbericht Februar

Januar 2021

Empirische Erkenntnisse zum zweiten Lockdown: Rückgang und Umverteilung von Unternehmensgewinnen trotz Staatshilfen

Das Jahr 2020 bedeutete für die Unternehmen erhebliche Belastungen im Hinblick auf Umsatz und Gewinn. Die Verschärfung des Lockdowns im Dezember hat insgesamt nur geringe zusätzliche Effekte gezeigt, dabei allerdings Gewinne innerhalb der Branchen umverteilt. In der zweiten Jahreshälfte ist die Zufriedenheit mit der Ausgestaltung der Staatshilfen leicht angestiegen. Durch die verbesserte Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen konnte zudem ein weiterer Gewinnrückgang aufgehalten werden. Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Unternehmensausfälle im Jahr 2021 hat sich allerdings gleichzeitig deutlich verschlechtert.

Ergebnisbericht Januar

November 2020

Wer trägt die Last und wie wirken die staatlichen Hilfsmaßnahmen?

Fast 80% der Unternehmen haben eine zweite Welle der Corona-Krise erwartet und mit dieser Einschätzung Recht behalten. Die aktuellen wirtschaftlichen Einschränkungen treffen gerade diejenigen besonders stark, die bereits die Hauptlast während der ersten Welle zu tragen hatten. Umso wichtiger erscheinen die Ausgestaltung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen. Die 75%-Pauschale bei der Umsatzerstattung birgt die Gefahr, zumindest in wichtigen Branchen zu ungenau zu wirken. Von der Mehrwertsteuersenkung haben Verbraucher*innen nur sehr eingeschränkt profitiert, für Unternehmen wiederum war sie mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Ergebnisbericht November

Sept 2020

Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Firmen in der Krise

Insgesamt haben zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland staatliche Hilfen in Anspruch genommen. Damit konnte eine erste Welle an Unternehmensinsolvenzen abgewendet werden. Allerdings erwarten vier von fünf Unternehmen eine zweite Welle und 50 % rechnen damit, dass sich die Einschränkungen der Krise noch mehr als ein weiteres Jahr negativ auf das wirtschaftliche Leben in Deutschland auswirken werden. Wenn es dazu kommt, könnten weitere Staatshilfen nötig werden.

Ergebnisbericht September